Franziska Jägerstätter erzählt
Dienstag, 23. März 2010 um 19h30 Uhr in der Bauernstube des Pfarrhofs
Pichl bei Wels Theaterstück für Kinder und Erwachsene von Alexander
Kratzer. Darstellerin: Eike Baum. Eintritt: 10,- Euro (wegen
begrenzter Plätze wird um telefonische Anmeldung unter 07247/6777 gebeten). Franziska
Jägerstätter sitzt in ihrer Wohnung und schreibt gerade einen Brief,
da kommt Besuch. Das freut sie, denn Franziska Jägerstätter mag die
Menschen und sie spricht gerne mit ihnen. Sie kennt viele berühmte Persönlichkeiten.
Mit allen hat sie schon gesprochen. Sie erzählt aus ihrem Leben, ihrem
langen Leben. Sie erinnert sich an die glücklichen Jahre mit Franz, die
schlimmen Jahre des Krieges und des Abschiednehmens und an ihr langes Leben
als Witwe.Das alles klingt manchmal traurig, ist aber auch lustig. Denn Franziska
liebt das Leben und ist eine humorvolle Frau. Und am Ende schenkt sie den Gästen
noch was! Diese Geschichte einer außergewöhnlichen Frau wurde als
Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr 2009 sehr erfolgreich im Linzer Haus der Geschichten
aufgeführt und ist für den Österreichischen Kinder- und Jugendtheaterpreis
nominiert. Den Auftakt der Wiederaufnahme im Frühjahr 2010 macht das
Gastspiel in Pichl. Neben den Vorstellungen für die 3. und 4. Klassen der
Volksschule gibt es den Abendtermin am 23. März für Erwachsene, zu
dem das Kath. Bildungswerk herzlich einlädt.
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AKUSTIKON
Für ein hochinteressantes Linz09-Projekt zeichnet
der Welser Musiker Norbert Trawöger verantwortlich:
Im Akustikon, der "Welt des Hörens" (Linz,
Pfarrgasse 9-13), befindet sich das Polyphon II, das
verbotene Klänge (etwa unter dem NS-Regime verfolgter
Komponisten) zu Gehör bringt. Näheres könnt Ihr unter
http://www.hoerstadt.at/akustikon/polyphone.html
nachlesen! Ein Besuch im Akustikon ist wirklich
zu empfehlen!
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Kinder von Etzelsdorf: Schulveranstaltungen

Der Theologe Martin Kranzl-Greinecker (Bildmitte)
hat ein NS-Verbrechen in seiner Heimatgemeinde erforscht
und darüber ein Buch geschrieben: Im Herbst 1944 wurden
39 Säuglinge ihren Müttern, die Zwangsarbeiterinnen
aus dem Osten waren, weggenommen und in das "
Fremdvölkische Kinderheim " Schloss Etzelsdorf
in Pichl bei Wels gebracht. Dort kamen 13 dieser Säuglinge
durch mangelnde Pflege und Zuwendung ums Leben. Seit
dem Vorjahr gibt es auch einen Film der Regisseurin
Carola Mair über die Kinder von Etzelsdorf. Robert
Eiter (re.) und Werner Retzl (li.) von der Welser Antifa
haben jetzt dafür gesorgt, dass Martin Kranzl-Greinecker
mehrere Mittel-, Berufs- und Hauptschulen in und um
Wels besucht. An jeder Schule zeigt er den Film, erzählt
von seiner Forschungsarbeit und beantwortet Fragen der
Jugendlichen. Lehrer, die eine solche Veranstaltung
auch an ihrer Schule durchführen wollen, können unter
w.retzl@eduhi.at
oder unter 0676/3317100 Kontakt aufnehmen.
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Info-Laden
ACHTUNG! Wer im Großraum Wels
politische Bücher kaufen will, ist herzlich eingeladen, das in der Buchhandlung
des antifaschistischen Kulturvereins infoladen zu tun! Natürlich werden auch
nicht vorrätige Bücher bestellt. Der INFOLADEN WELS ist UMGEZOGEN! Die neue Adresse lautet: Anzengruberstr. 8,
4600 Wels. Du findest uns am Gelände der Alten Rahmenfabrik NÖFA, im Hof hinten
rechts in einem gemütlichen Kellerlokal. Öffnungszeiten: Do.-Fr. 14-18 Uhr. Tel.
0650/9503930 email: info@infoladen-wels.at. Jeder solche Einkauf fördert indirekt die antifaschistische
Arbeit!
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