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Berichte

aktualisiert am 26.11.2009
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Ehrendoktorat für Hans Maršálek

Die Johannes-Kepler-Universität Linz hat am 24. November einem der letzten österreichischen Mauthausen-Überlebenden, Hofrat Hans Maršálek (95), in Anerkennung seiner Verdienste um die Aufarbeitung der Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen die Ehrendoktorwürde verliehen. Namens unseres Netzwerks durfte ich ihm dazu sehr herzlich gratulieren.
Hans Maršálek, am 19. Juli 1914 in Wien geboren, war bereits in jungen Jahren gegen Austrofaschismus und Nationalsozialismus aktiv. 1941 wurde er verhaftet und nach vielen Monaten Gestapo-Haft im September 1942 in das KZ Mauthausen überstellt. Dort gelang es ihm als zweitem Lagerschreiber, Menschenleben zu retten und sich am Widerstand zu beteiligen.
Nach der Befreiung trat Maršálek in den Polizeidienst ein. Wegen seines enormen Wissens um die Geschichte des KZ Mauthausen beauftragte ihn das Innenministerium mit der Gründung eines entsprechenden Museums. Es gibt bis heute kein einziges wissenschaftliches Werk über das KZ Mauthausen, das nicht auf den umfangreichen Dokumentationen und Archivbeständen aufbaut, die Hans Maršálek nahezu im Alleingang geschaffen hat. 1974 erschien seine wichtigste Publikation "Die Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen", die noch immer - in der mittlerweile vierten Auflage - als Standardwerk gilt.
"Hans Maršálek ist nicht nur ein großer Mann des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus, sondern auch ein akribischer Chronist der in Mauthausen begangenen NS-Verbrechen sowie eine ganz aktive Persönlichkeit im heutigen Kampf gegen Rechtsextremismus. Er ist uns allen ein persönliches Vorbild", so Willi Mernyi, der Vorsitzende des Mauthausen Komitees Österreich (MKÖ).

Als Obmann der Österreichischen Lagergemeinschaft Mauthausen übergab Hans Maršálek im Jahr 2000 das Vermächtnis der Häftlinge von Mauthausen an das Mauthausen Komitee Österreich. Dieses Vermächtnis verpflichtet das MKÖ, die Erinnerung an die NS-Verbrechen mit einem entschiedenen Auftreten gegen jede Form von Rassismus und Rechtsextremismus zu verbinden und auf überparteilicher Grundlage das antifaschistische Erbe von Mauthausen zu wahren.


Hofrat Dr. Hans Maršálek bei der Verleihung der Ehrendoktorwürde
durch Universitätsprofessor Rudolf Ardelt.

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Welser Antifa verlieh Elfriede-Grünberg-Preis

Humanitätsmedaille der Stadt Wels für Puchberg-Chef Wilhelm Achleitner

Am 23. November fand im Bildungshaus Schloss Puchberg das Jahresforum der Welser Initiative gegen Faschismus (Antifa) statt, an dem mehr als 50 Delegierte sowie zahlreiche Gäste teilnahmen. Bürgermeister Peter KOITS und der neue Vorsitzende von SOS Menschenrechte, Gunther TRÜBSWASSER, dankten der Initiative für ihre wertvolle demokratische Aufklärungsarbeit.

Antifa-Vorsitzender Robert EITER legte einen beeindruckenden Jahresbericht vor: 51 öffentliche Aktivitäten wurden gesetzt. Viele davon an Schulen, darunter sechs Zeitzeugen-Veranstaltungen mit der Auschwitz-Überlebenden Ceija Stojka. Vier Schulen übernahmen eine Patenschaft für die Welser „Stolpersteine“ – das sind Kleindenkmäler im Gehsteig, die an ermordete NS-Gegner erinnern. Mehrere Kundgebungen fanden ein großes Echo: Allein zur Kundgebung gegen Fremdenhass, auf der die Schauspielerin Christiane Hörbiger sprach, kamen 500 Menschen.

Bereits zum zehnten Mal verlieh die Antifa einen Preis: Er trägt den Namen der jüdischen Welserin Elfriede Grünberg. Sie wurde 1929 - im selben Jahr wie Anne Frank - geboren und als 13-Jährige von den Nationalsozialisten nach Osten deportiert, wo sie ums Leben kam. Der Preis wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich um die Bekämpfung von Rassismus und Rechtsextremismus verdient gemacht haben. Das damit verbundene Buchgeschenk wurde heuer von Elfriede Jelinek signiert und den Preisträgern persönlich gewidmet. Die Preisträger sind:
Marie-Jose SIMONET (Linz), geboren 1979, Ärztin, wurde im Juni dieses Jahres in einem Bus in aggressiver Weise rassistisch beschimpft, suchte den Weg in die Öffentlichkeit und löste damit eine breite Debatte über Rassismus und Zivilcourage aus.

Leo FURTLEHNER (Linz), geboren 1951, KPÖ-Landessprecher, ist schon seit 30 Jahren in der antifaschistischen Bewegung aktiv und Herausgeber höchst informativer Dokumentationen über den historischen Widerstand sowie über rechtsextreme Organisationen.

Walter HOFSTÄTTER (Mauthausen), geboren 1962, Kulturreferent und Vorsitzender des Vereins „perspektive Mauthausen“, ist schon seit 30 Jahren in der antifaschistischen Bewegung aktiv sowie Organisator zahlreicher Kultur- und Gedenkveranstaltungen.

Thomas BÖHLER (Ebensee), geboren 1989, Bundessprecher des Österreichischen Gedenkdienstes, hat als äußerst engagierter Gedenkdiener in Prato (Italien) viel zur antifaschistischen Aufklärung und zur Städtepartnerschaft Ebensee – Prato beigetragen.

 die Preisträger mit ihren Urkunden:
Walter Hofstätter, Marie-Jose Simonet, Leo Furtlehner, Thomas Böhler


Im Rahmen des Jahresforums zeichnete Bürgermeister Peter KOITS den Leiter des Bildungshauses Schloss Puchberg, Wilhelm ACHLEITNER, mit der Humanitätsmedaille der Stadt Wels in Silber aus. ACHLEITNER ist eine Persönlichkeit, die konsequent für eine menschliche Integrationspolitik und gegen ewiggestrige Strömungen auftritt.


Bürgermeister Koits, Willi Achleitner, Robert Eiter

Bei der Neuwahl wurden Antifa-Vorsitzender Robert EITER, sein Stellvertreter Christian STÖBICH und alle anderen Vorstandsmitglieder mit großer Mehrheit bestätigt.
Im kommenden Jahr will die Antifa u.a. ihre erfolgreiche Jugend- und Gedenkarbeit fortsetzen und sich dafür stark machen, dass die Landespolitik rechtsextreme Umtriebe wirksamer bekämpft.

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Kundgebung gegen Rassismus am 9. 11. in Wels

Mehr als 30 Organisationen riefen zur Teilnahme auf
Christiane Hörbiger hielt die Gedenkrede

Wie jedes Jahr fand am 9. November 2009 in Wels anlässlich des Jahrestages der "Reichspogromnacht" eine Gedenkkundgebung für die Opfer von Rassismus und Fremdenhass statt. Zu dieser Kundgebung vor dem Jüdischen Mahnmal im Pollheimerpark riefen über 30 religiöse, politische, kulturelle und humanitäre Organisationen auf, darunter die katholische und die evangelische Kirche sowie die Gewerkschaften, ca 500 Teilnehmer folgten diesem Aufruf.
Einleitende Worte sprachen Bürgermeister Peter Koits und Antifa-Vorsitzender Robert Eiter, die Gedenkrede hält die bekannte Schauspielerin Christiane Hörbiger. Für die Umrahmung sorgten der Schauspieler Martin Holzinger  und Schülerinnen des Bundesgymnasiums Schauerstraße unter der Leitung von Rudolf Weber.


Bürgermeister Koits, Frau Hörbiger, Antifa-Vorsitzender Eiter


Christiane Hörbiger sprach auch in der TV-Sendung OÖ-Heute

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 gingen die Nationalsozialisten im gesamten „Großdeutschen Reich“ mit äußerster Brutalität gegen die wehrlose jüdische Minderheit vor: Von oben gesteuerte SS- und SA-Horden setzten Synagogen in Brand, zerstörten Wohnungen und Geschäfte, ermordeten Menschen oder verschleppten sie ins KZ. Diese "Reichspogromnacht" bildete den Auftakt für den Holocaust, der systematischen Vernichtung von sechs Millionen Jüdinnen und Juden.

Heute, gut siebzig Jahre später, verletzt und tötet rassistische Gewalt, und zwar in vielen Ländern Europas. Allein in Deutschland hat der Rechtsextremismus seit 1990 mehr als 130 Todesopfer gefordert. Aber auch Österreich ist von rassistischer Gewalt keineswegs frei: So verübte im Mai 1997 ein junger Neonazi einen Brandanschlag auf ein Welser Ausländerwohnhaus, der einen Menschen tötete und zehn zum Teil schwer verletzte. Geschürt wird der Fremdenhass durch ausländerfeindliche Propaganda. Immer wieder kommt es auch zu pauschalen Angriffen auf die islamische Glaubensgemeinschaft.

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OÖ. Netzwerk gegen Rassismus traf sich in Wels

Am 3. Oktober 2009 fand im Bildungshaus Schloss Puchberg in Wels wieder ein Treffen des "OÖ. Netzwerks gegen Rassismus und Rechtsextremismus" statt.
130 Vertreter von 56 politischen, kirchlichen, kulturellen und humanitären Organisationen aus dem ganzen Bundesland informierten sich, diskutierten und stimmten vielfältige Aktivitäten ab. "Seit dem letzten Treffen vor einem Jahr sind dem Netzwerk fünf weitere Organisationen beigetreten, darunter die Naturfreundejugend", berichtete Netzwerk-Sprecher Robert Eiter.


"Schlossherr" Willi Achleitner begrüßte die Gäste ...


... die den Versammlungsraum bis auf den letzten Platz füllten


wie jedes Jahr: Grußworte des Welser Bürgermeisters Koits ...


... und der Jahresbericht von Netzwerksprecher Dr. Robert Eiter

Hochkarätige Referenten setzten sich mit interessanten Themenfeldern auseinander: So sprach der Bundesvorsitzende des Mauthausen Komitees, Willi Mernyi, über die Perspektiven der antifaschistischen Bewegung in Österreich. Der Zeithistoriker Thomas Hellmuth beschäftigte sich mit den scheinbar sozialistischen Bestandteilen rechtsextremer Propaganda. Für die musikalische Umrahmung des Treffens sorgte die Gruppe Kohelet3.


Willi Mernyi


Thomas Hellmuth


Kohelet3 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fassten auch inhaltliche Beschlüsse. So wurde zur Stichwahl in Wels einstimmig folgende Erklärung beschlossen: "Bürgermeister Koits hat sich durch eine menschliche und soziale Politik bewährt. FPÖ-Kandidat Wieser steht dagegen für eine Politik, die Vorurteile schürt und die Bevölkerung spaltet.
Das OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus, dem 56 politische, kirchliche, kulturelle und humanitäre Organisationen angehören, appelliert deshalb an die Welserinnen und Welser, am 11. Oktober Bürgermeister Koits ihre Stimme zu geben!"

Das Netzwerk verlangt außerdem ein umfassendes Maßnahmenpaket des Landes zur Bekämpfung des Rechtsextremismus, eine klare Abgrenzung der ÖVP, der SPÖ und der Grünen von der in die rechtsextreme Szene verstrickten FPÖ sowie eine Humanisierung des Fremdenrechts.

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Befreiungsfeiern 2009

Im Mai findet jedes Jahr der Großteil der Befreiungsfeiern statt.
Die Veranstaltungen verliefen erfolgreich und stießen auf das gewohnte öffentliche Interesse. Auf der Internationalen Befreiungsfeier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen waren wieder etwa 7.000 Menschen anwesend. Wie jedes Jahr nahm auch eine Delegation der Welser Initiativen gegen Faschismus
an der Befreiungsfeier im ehemaligen KZ Mauthausen teil.
Die antifaschistische Bewegung und besonders das Mauthausen Komitee mit seinen vielen lokalen Gruppen hat wieder Hervorragendes geleistet. Ein herzlicher Dank an alle Engagierten!


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25 Jahre Welser Initiative gegen Faschismus

Grußbotschaft des Bundespräsidenten – Festrede von Anton Pelinka

Im Bildungshaus Schloss Puchberg feierte die Welser Initiative gegen Faschismus (Antifa) am 3. 4. 2009 ihr 25-jähriges Bestehen.

Am 31. März 1984 hatten Welser Jugendliche aus den verschiedensten Gruppen gemeinsam eine Landeskonferenz der neonazistischen NDP blockiert. Damit gründeten sie, ohne es zu wissen, die Welser Initiative gegen Faschismus. Während der 25 Jahre, die seither vergangen sind, hat die Initiative hunderte Aktivitäten gesetzt. In und um Wels ist durch sie vieles anders geworden.

Auf Betreiben der Antifa lud die Stadt Wels ihre vertriebenen jüdischen Bürger ein, errichtete drei Mahnmale für NS-Opfer und benannte mehrere Straßen – etwa nach Anne Frank und Rosa Jochmann. Alljährlich finden Gedenkkundgebungen statt. Gemeinsam haben die Stadt und die Antifa schon mehr als 40 Projekte verwirklicht. Diese Zusammenarbeit wird  als „Welser Modell“ bezeichnet. Eng ist auch die Zusammenarbeit mit den Schulen: Beispielsweise nahmen bisher 5000 Jugendliche an Zeitzeugen-Programmen teil.

Die Initiative engagiert sich außerdem für eine gute Integrationspolitik und gestaltet die Integrationsmaßnahmen der Stadt mit. Auf humanitärem Gebiet konnte unter anderem der Familie des Todesopfers eines neonazistischen Brandanschlages geholfen werden. Nicht zuletzt trägt die Antifa zum kulturellen Leben der Stadt Wichtiges bei, wie etwa Veranstaltungen mit Peter Turrini, Dietmar Schönherr und Erwin Steinhauer zeigen.

Zu den Gratulanten bei der 25-Jahr-Feier gehörten neben Bürgermeister Peter Koits und Sozialstadträtin Silvia Huber auch Nationalratsabgeordneter Franz Kirchgatterer, Landtagsabgeordneter Gunther Trübswasser,  die Präsidentin der Katholischen Aktion Margit Hauft, die evangelische Pfarrerin Ingrid Bachler, Landesgerichtspräsident Reiner Katzlberger, ÖVP-Stadtfrauenchefin Doris Schulz und der Puchberger Hausherr Wilhelm Achleitner. Für die Moderation sorgte Claudia Woitsch, für die musikalische Umrahmung die Gruppe Kohelet 3

Bundespräsident Heinz Fischer war durch eine Grußbotschaft präsent, die seine besondere Wertschätzung der Arbeit der Welser Initiative gegen Faschismus zum Ausdruck brachte.

Der Politikwissenschafter Anton Pelinka behandelte in seiner Festrede den Beitrag der Antifa zu einer ehrlicheren Wahrnehmung der NS-Herrschaft und ihrer Folgen nach 1945. Viele früher übliche Verdrängungen und Verzerrungen seien überwunden worden.

Bürgermeister Peter Koits würdigte die klare Haltung der Initiative und ihr großes Engagement. Er und Sozialstadträtin Silvia Huber überreichten dem Vorsitzenden der Antifa, Robert Eiter, die Humanitäts-Verdienstmedaille der Stadt Wels in Gold.

Die Welser Antifa wird auch in Zukunft Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus konsequent bekämpfen. Und dabei sicher noch vieles verändern“, versprach Antifa-Vorsitzender Eiter.

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Wirksame Hilfe für Rollstuhlfahrerin

Gemeinsam mit der Stadt Wels konnte die Welser Initiative gegen Faschismus (Antifa) einer jungen Rollstuhlfahrerin wirksam helfen. Panah Ahmed (22) hat ein schweres Schicksal: Die gebürtige Irakerin ist seit ihrem dritten Lebensjahr behindert. Als sie fünf war, musste ihre Familie vor dem Golfkrieg flüchten. Obwohl Panah Ahmed längst die österreichische Staatsbürgerschaft hat und perfekt Deutsch spricht, bekam sie wegen ihrer Behinderung keinen dauerhaften Arbeitsplatz. Dadurch geriet sie auch in finanzielle Probleme.

Die Antifa hat bei ihrem Jahresforum für Panah Ahmed gesammelt und das Ergebnis aus der Vereinskasse auf 1000 Euro aufgerundet. Vizebürgermeister Hermann Wimmer, als Vertreter der Stadt anwesend, erklärte spontan, sich für die Rollstuhlfahrerin einsetzen zu wollen.

Nach einem Gespräch mit Bürgermeister Peter Koits informierte Wimmer Antifa-Vorsitzenden Robert Eiter, dass Panah Ahmed am Magistrat eine Lehre machen kann. Auf diese Weise erhält sie neben der Ausbildung auch ein geregeltes Einkommen.

Bei der Übergabe des Spendengeldes im Büro des Bürgermeisters zeigte sich Panah Ahmed glücklich und erleichtert. „Ein gutes Gefühl, dass die Verantwortlichen der Stadt menschlich handeln“, stellt Antifa-Vorsitzender Eiter fest.


Bürgermeister Peter Koits (M.), Vizebürgermeister Hermann Wimmer (l.) und Antifa-Vorsitzender Robert Eiter bei der Spendenübergabe an Panah Ahmed

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